Der Fall

„Psst….Alice, hey Alice! Lebst du noch!“

Berechtigte Frage nach diesem Sturz ins Wunderland….Was in der Geschichte des britischen Schriftstellers Lewis Carroll so schön episch dargestellt wird, tut in der Realität leider irgendwie mehr weh.

Schön die Geschichte gefällt mir ja ganz gut, aber musste sie den unbedingt so beginnen…Das arme Mädchen einen dunklen,  wer-weiß- wie langen,  ein paar cm- breiten Schacht herunterstürzen zu lassen, ohne Sicherheitsgurt und doppelten Boden. Herr Carroll was haben sie sich dabei gedacht?

Ein Gutes hat die Sache dennoch..Ich bin nicht Alice! Und trotzdem… kann ich fallen. Wohl kaum zufällig, oder doch?

Josua 1,5 und 9 sagt aber dazu:

„(..)Ich lasse dich nicht fallen, und verlasse dich nicht(..)Ja ich sage es noch einmal: Sei mutig und entschlossen!Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst!Denn ich, der HERR, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.“

Also ist mein Fallen doch eher ein Fallen- Lassen? Den unliebsamen Schacht anzunehmen und Gott die Situation in die Hände legen eine Entscheidung? Schließlich kann ich rein gar nichts dazu, dass ich jetzt überall blaue Flecken und Beulen habe – von diesem blöden Loch. Oder doch? Ich habe ja schließlich gesucht!

Was, wenn ich IHM in meinem Fallen vertraue, wird er mich dann nicht auf jeden Fall auffangen?Er hat es ja schließlich versprochen.

Also  „Uff.. ich lebe noch“ und ach ja noch eine Sache….

Kein Wunderland ohne Fall ;)

-Mirja

London Calling…

Ja so langsam rückt es näher. Der five o´clock tea with cream, die Kulisse aller Rosamunde Pilcher Verfilmungen, in der Keira Knightley so leidenschaftlich um ihren Stolz mit Vorurteil kämpft,  das hektische Treiben einer Weltmetropole und die Aussicht auf das beste Regenwetter aller Zeiten.

Die Schule heisst London School Of Theology( http://www.lst.ac.uk/) – kurz LST. Dort kann man wahlweise für 2 /4 oder 6 Semester den Studiengang (BA) Theology, Music and Worship studieren. Weiterhin kann man auch wählen zwischen Theology and Worship (Music Pathway) oder Theology and Worship (non Music Pathway). Ich habe mich dann aber doch lieber für die Musik entschieden.

Wohnen kann man ebenfalls auf dem Campus in einem der schnuckeligen , englischen Cottages:) Das spart Geld und Zeit und ist für mich als bekennender Langschläfer wohl auch die beste Variante.

Warum England?Eine gute Frage, denn die Antwort weiss ich leider auch nicht (noch nicht). Im Mai letzten Jahres flog ich kurzfristig für 3 Tage nach London, um dort die LST Aufnahmeprüfung zu machen, in der ich meine Chancen aufgenommen zu werden eher null gegen minus unendlich sah. Doch mein Prüfer war entgegen aller Befürchtungen bestens gelaunt und 2 selbstgeschriebe Liedvorträge und einen Theorie Test später, bekam ich nach einer Woche die super Nachricht, dass es geklappt hatte und ich die Aufnahme bestanden hatte.

Doch leichter machte es die Entscheidung „Ausland“ erstmal trotzdem nicht. Ich habe mein Herz definitiv in Heidelberg verloren und liebe die Menschen und die Landschaft dort, vor allem meine Gemeinde, die Vineyard Heidelberg, die ich jetzt schon vermisse. Doch immer wieder konnte ich dieses leise Fingertippen auf meiner Schulter spüren. Nur ganz sanft und kaum merklich und dennoch so …da! :

„Mirjam, es ist Zeit für eine Veränderung. Die Zeit des Wartens ist vorüber. Auf ins Wunderland“

Ja und wundern werde ich mich wirklich über einiges, nehme ich an. Mit dem britischen Akzent fängt es an! Dennoch freu ich mich total auf die Zeit auf der Insel, auch wenn ich mir sicher bin, dass es nicht immer so ganz leicht werden wird. Doch wir haben es gut, denn wir gehen nie allein. Der beste Ratgeber und Versorger ist immer an unserer Seite. Allezeit.

Blessings,  Mirjam

Bee yourself…

In the Media Library of the Essential Course I found an mp3 from Don Moen talking about being yourself when leading worship. It really made me laugh out loud. He spoke about a scene from the story of Aladdin.

When Aladdin tries to impress the princess with good behaviour, a noble appearance and wealth, he almost collapses under the weight and pressure of his own self-given fake identity. So he suddenly realizes: it doesn´t really work. And just in that moment Genie whisperes in his ear: Bee yourself, Aladdin!

Sometimes, I think , we  are maybe a little bit like Aladdin. We want to impress the church by being someone else, to hide our fragileness, insecurities or maybe brokeness. We adapt a fake identity and then expect God to bless that and call it forth.

But God will bless who we are and not who we want to be.Thanks Don Moen..;)

-Mirja

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