Stories from Wonderland

Ich will lernen so eine Hoffnung, wie er zu haben. Amazing…

 

Im Wunderland

“Psst….Alice, hey Alice! Lebst du noch!”

Berechtigte Frage nach diesem Sturz ins Wunderland….Was in der Geschichte des britischen Schriftstellers Lewis Carroll so schön episch dargestellt wird, tut in der Realität leider irgendwie mehr weh.

Schön die Geschichte gefällt mir ja ganz gut, aber musste sie den unbedingt so beginnen…Das arme Mädchen einen dunklen,  wer-weiß- wie langen,   ein paar cm- breiten Schacht herunterstürzen zu lassen, ohne Sicherheitsgurt und  doppeltem Boden. Herr Carroll was haben sie sich dabei gedacht?

Ein Gutes hat die Sache dennoch..Ich bin nicht Alice! Und trotzdem… kann ich fallen. Wohl kaum zufällig, oder doch?

Josua 1,5 und 9 sagt aber dazu:

“(..)Ich lasse dich nicht fallen, und verlasse dich nicht(..)Ja ich sage es noch einmal: Sei mutig und entschlossen!Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst!Denn ich, der HERR, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.”

Also ist mein Fallen doch eher ein Fallen- Lassen? Den unliebsamen Schacht anzunehmen und Gott die Situation in die Hände legen eine Entscheidung? Schließlich kann ich rein gar nichts dazu, dass ich jetzt überall blaue Flecken und Beulen habe – von diesem blöden Loch. Oder doch? Ich habe ja schließlich gesucht!

Was, wenn ich IHM in meinem Fallen vertraue, wird er mich dann nicht auf jeden Fall auffangen?Er hat es ja schließlich versprochen.

Also  “Ja ich lebe noch” und ach ja noch eine Sache….

Kein Wunderland ohne Fall ;)

-Mirja

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